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BAR JEWEILS AB 19h, FILME AB 20h


021016

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 841

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
061016

*JUMBO WILD (Filmbeginn 19h)

Nick Waggoner; Kanada 2015, E, 60' Beschrieb anzeigen
Trailer

Unterlegt von pathetischer Musik lässt Regisseur Nick Waggoner seine Protagonisten zum Schluss seines Dokumentarfilms «Jumbo Wild» jene Fragen stellen, die insbesondere viele EuropäerInnen beschäftigen: Wollen wir noch den letzten Flecken der Erde besitzen, mit Strassen durchziehen und mit Skiresorts zubauen?

Während den 60 Minuten seines Films zeigt Nick Waggoner mit eindrücklichen Bildern, wie der Architekt Oberto Oberti und Investoren seit rund 25 Jahren das Skigebiet «Jumbo Glacier Resort» durchzwängen wollen. Es wäre das Ende des wilden Jumbo Valleys in der Gebirgskette der Purcell Mountains im Südosten der kanadischen Provinz British Columbia. Ein Tal, das den Ktunaxa-Indianern als heilig gilt und das ein wichtiger Korridor für Grizzlybären ist. Der Film zeigt den Widerstand der lokalen Bevölkerung, der seit 400 Generationen ansässigen Ureinwohner, von Jägern, Forschern und Wanderern. Der Regisseur bringt immer auch wieder persönliche Elemente ein, zeigt phantastische Aufnahmen von Skitouren oder wie Forscher das Leben der gefährdeten Grizzlies im Jumbo Valley untersuchen. Der Film ist ein Plädoyer, es den Europäern nicht gleichzutun und Kanadas Berge nicht wie die Alpen bis in den letzten Winkel zu zähmen und zu verbauen.

In Zusammenarbeit mit Mountain Wilderness, mit anschliessender Diskussion.

*Bar ab 18.30h, Film um 20h
091016

CINEMANIA - ZUM 1. EUROPÄISCHEN ART CINEMA DAY

A. Christlieb, S. Kijak; D 2002, E/d, 79' Beschrieb anzeigen
Am 9. Oktober 2016 findet der erste „European Art Cinema Day“ statt. Der Tag, der den europäischen Film und das Kino in den Fokus rückt, ist jetzt in Cannes vom internationalen Arthouse-Kinoverband CICAE ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay.

Mehr als 1.000 Kinos werden an diesem Tag mit europäischen Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens feiern. Begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt. Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder. Der „European Art Cinema Day“ will diesen Wert hervorheben und durch innovative Aktionen ein breites, auch jüngeres Publikum von Filmkunst und Kino begeistern. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden, in Deutschland von der AG Kino-Gilde e.V.. Der „European Art Cinema Day“ soll künftig jährlich im Herbst stattfinden.

CINEMANIA

Angela Christlieb ist mit CINEMANIA ein wunderbarer Dokumentarfilm über Wohl und Wehe der Kinomanie gelungen. Gemeinsam mit Ko-Regisseur Stephen Kijak hat die berliner Filmemacherin fünf extrem cinephile Menschen in New York proträtiert - man könnte Jack Angstreich, Eric Chabourne, William (Bill) Heidbreder, Roberta Hill und Harvey Schwartz mit gutem Recht als Kinofanatiker bezeichnen. Das Leben dieser Cinemaniacs dreht sich ausschliesslich und kompromisslos um das Geschehen auf der grossen Leinwand. (Kinokarate)

Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus dem Film.
111016

VISIONS ENCHANTÉES DE LA SUISSE

Kurzfilmprogramm; Dauer: ca. 90' Beschrieb anzeigen
Ab den 1920er Jahren widmeten sich Filmemacher in immer stärkerem Mass der Schweiz als Ort des Wintersports. Das Land wurde dabei auf unterhaltsame und informative Weise als alpines Paradies vorgestellt, das durch seine Naturschönheiten begeistert und mit seinen einzigartigen Angeboten für allerlei Geturne im Schnee lockt: heitere Spiele auf Skiern, flotte Slalomfahrten, Wischereien auf dem Curlingfeld, halsbrecherische Flüge von der Skisprungschanze, tänzerische Schlittschuheinlagen oder hundskommune Schneeballschlachten. Besonders angeregt wurde dabei auch immer wieder jegliche Form von Wettbewerb, gerade auf Skiern sollte sich in der Berglandschaft messen, wer den Mut dazu hätte. Doch auch jenseits der sportlichen Feste wurde eifrig für eine Landschaft geworben, die als eine Mischung aus weitgehend unberührter und technisch gezähmter Natur dargestellt wurde - die kolossalen Bergmassive mussten ja erst für alle zugänglich gemacht, die Wiesen für Abfahrten erschlossen und ein Gefühl für alpine Spielereien musste geweckt werden.

Mit Kurzfilmbeiträgen aus den 20er bis in die 40er Jahre zeichnen wir eine Entwicklung nach, die Jahre später in einer Bergwelt ihren Ausdruck fand, die offenbar für alle und jeden da ist - ohne dass ihre Gefahren je ganz gebannt wurden.

ca. 90 Minuten, Stummfilme mit musikalischer Live-Begleitung von Wieslaw Pipczynski
121016

MEDIUM COOL

Haskell Wexler; USA 1969, E/df, 111' Beschrieb anzeigen
Trailer


Die politischen Unruhen in Chicago während des Wahlkampfs der Demokraten im Jahre 1968 bilden den Hintergrund zu Haskell Wexlers kritischem Regieerstling: "(...) eine beispiellose Mischung aus Fiktion und Dokument, ein genialer Grenzgang zwischen einer erfundenen Geschichte rund um einen entlassenen Fernsehkameramann und den tatsächlichen, gewaltsamen Ereignissen und Strassenkämpfen." (Viennale)

Einführung: Stephan Schoenholtz, Filmwissenschaftler

*am 4.und 9.10. im Kino Rex
151016

HOME MOVIE DAY

Beratungen 13-17h, Filmprogramm 17h Beschrieb anzeigen
Kommen Sie mit Ihren Privatfilmen vorbei, wir beraten Sie in Sachen Konservierung und Digitalisierung.

Möchten Sie Ihre Filme einmal auf der grossen Leinwand betrachten? Nehmen Sie mit Ihren Werken an dieser öffentlichen Vorführung teil und erzählen Sie Ihre Geschichten dazu.

Home movie day bedeutet, eigene private Filme öffentlich, neu und anders zu erfahren! Die Filme werden zwischen 13 und 17 Uhr begutachtet und vorbereitet, um 17h beginnt die öffentliche Vorstellung.
161016

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 843

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
181016

BASIC INSTINCT

Paul Verhoeven; USA/F 1992, E/df, 128' Beschrieb anzeigen
Trailer


Als eiskalte, verführerische Schönheit sorgte Sharon Stone in Paul Verhoevens umstrittenem Erotikthriller für Aufsehen. Der Skandalfilm löste weltweit Proteste und kontroverse Diskussionen aus, bereits während der Dreharbeiten versuchten Homosexuelle und feministische Gruppierungen die Entstehung des Films zu verhindern.

In Zusammenarbeit mit dem Filmbulletin und dem Kino Cameo, Winterthur

211016

THE CHINESE RECIPE - MUTIG UND KLUG

Jürg Neuenschwander; CH 2016, OV/d, 95' Beschrieb anzeigen
Trailer

Im Rahmen des Berner Filmpreisfestivals präsentiert der Berner Dokumentarfilmer Jürg Neuenschwander seinen eindrücklichen Dokumentarfilm THE CHINESE RECIPE - MUTIG UND KLUG.

Drei Geschichten von Menschen, die in China leben und wirtschaften – neugierig, kompetent, voll sympathischer Ambitionen und Schlitzohrigkeit:

Der Ingenieur Xiaohui Zhou baut Stereoanlagen „besser als das Original“. Die Baupläne findet er im Internet, die High-End-Komponenten auf Abfalldeponien, die Kunden via Webshop.

Auch Ruilin Wang, ein Unternehmer der ersten Stunde, kopiert nach chinesischem Rezept. Er entwickelt Maschinen weiter und arbeitet mit einem Schweizer Partner zusammen, der es vorzog, zu fusionieren, statt um Patente zu prozessieren.

Der Drohnen-Tüftler Chuan Angelo Yu und sein Team haben grosse Träume: Sie möchten in die Weltgemeinschaft der Hightech-Pioniere aufgenommen werden und suchen ihr Glück in Kalifornien.



Der renommierte Dokumentarfilm-Regisseur Jürg Neuenschwander hat sich mit Filmen wie „Kräuter und Kräfte“, „Q Begegnungen auf der Milchstrasse“ und „früher oder später“ einen Namen gemacht.

Nach sechs Jahren Shanghai kehrt er jetzt mit seinem Film „The Chinese Recipe – mutig und klug“ in die Schweiz zurück. Seine Geschichten mitten aus dem chinesischen Alltag widerlegen die Fakten nicht, die im Westen das China-Bild bestimmen: Immer rasanter wachsende Beton-Millionenstädte mit katastrophaler Luftverschmutzung.

Eine Wirtschaft, die kopiert, was irgendwo auf der Welt entwickelt wird; die den Westen immer mehr auch mit technisch anspruchsvollen Konsumgütern und Bestandteilen von Markenartikeln versorgt; die – dank massiver Exportüberschüsse in Amerika, Europa und Afrika – Dienstleistungs- und Industriekonzerne und riesige Rohstoff- und Landwirtschaftsgebiete aufkauft. Und ein Staat, der die Bevölkerung unter Kontrolle hält.

In „The Chinese Recipe: mutig und klug“ zeigt Jürg Neuenschwander, was dieses nicht falsche, aber verkürzte Bild verdeckt: Menschen. Optimistische, neugierige, witzige, warmherzige, ehrgeizige Individuen. Neuenschwander wirft in „The Chinese Recipe: mutig und klug“ einen fundierten und ebenso spannenden wie unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen. Dabei erhebt er keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Nicht alle Chinesen sind so. Aber im Milliardenland sicher sehr viele.

In Anwesenheit von Jürg Neuenschwander


„Ein vergnügliches dokumentarisches Roadmovie durch ein Universum erfolgreicher Schlitzohrigkeit in einem sich rasant verändernden Land.“
Geri Krebs, WOZ


„Jetzt ist die beste Zeit, um seinen Traum zu verwirklichen!“
Yelang Hou, Guiyang


231016

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 844

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
261016

SCHARF BEOBACHTETE ZÜGE (OSTRE SLEDOVANÉ VLAKY)

Jiri Menzel; CS, Tschech./df, 93' Beschrieb anzeigen
"Die nationalsozialistische Besatzungsmacht durchkreuzt den idyllisch abgelegenen Bahnhof in Form „scharf beobachteter Züge", die Munition transportieren. Umgeben von einem taubenliebenden Bahnvorsteher, einem erotomanen Signalgeber und einem müßiggängerischen Wächter versucht der neue Bahnlehrling Miloš verzweifelt, seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Erst die Widerstandskämpferin Viktoria Freie macht Miloš zum Mann. Miloš' mit allgegenwärtiger Sinnlichkeit und offener Lüsternheit gespickte „éducation sentimentale" explodiert dabei regelrecht in einem Akt heldenhafter Kriegssabotage.
Knapp 30jährig erhält Jiří Menzel für sein Debüt 1967 den Oscar. Newsweek verneigt sich vor Menzels „Geschmack, Phantasie, Einfachheit und Zartheit", die „die meisten amerikanischen Regisseure zutiefst beschämen sollte", während der bundesdeutsche Filmdienst 1968 entsetzt ist ob des „derben, mit schwüler Erotik vollgestopften Volksschwanks". Ewald Schorm und Vera Chytilová, Protagonisten der tschechischen Neuen Welle, hatten die Verfilmung der Novelle von Bohumil Hrabal abgelehnt, in Menzel fand Hrabal dann einen Seelenverwandten: einen kongenialen Mitstreiter um Humanität und systemkritische individuelle Freiheit." (ir, Deutsches Historisches Museum)

Einführung: Andreas Berger, Filmregisseur

*am 18. und 23.10. im Kino Rex
271016

SILBERWALD

Christine Repond; CH 2011, D, 85 Beschrieb anzeigen
Trailer

In einem friedlichen Dorf im Emmental leben der fünfzehnjährige Sascha und seine gleichaltrigen Freunde Patrick und Moni. Während seine Freunde eine Lehre absolvieren, bleibt Sascha oft allein, auf sich bezogen, in einer Welt, die ihn offenbar nicht will. Verunsichert und frustriert schliesst er sich einer Gruppe rechtsextremistischer Jugendlicher an, und aus einem zu Beginn harmlosen Spiel wird bald tödlicher Ernst.
Einführung: Maria Luisa Politta Loderer, Psychoanalytisches Seminar, Bern


281016

OVO-WERBUNG - EINE REISE DURCH DIE ZEIT

Unesco World Heritage Day; Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Wer kennt Ovomaltine nicht? Oder besser: Wer kennt die Ovo-Werbespots nicht? Teil des kulinarischen Erbes der Schweiz, hat die Marke Wander AG seit 1904 die Esskultur sowie die Werbebranche auf den Kopf gestellt. Die ersten Werbefilme wurden in den 1920er Jahren gedreht. Historiker Timothée Olivier nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise und führt mit einem Potpourri an filmischen Häppchen durch die Werbegeschichte der Ovomaltine.

Das Apéro wird von der Firma Wander AG offeriert. Das Programm wird am 25.11.16 wiederholt. Mit Ovo geht’s nicht besser, aber länger!
291016

FANTOCHE - BEST OF FOR KIDS 2016

*Beginn 14h ; Animationsfilmrolle für Kids Beschrieb anzeigen
Das internationale Trickfilmfestival Fantoche gehört zu den weltweit herausragenden Festivals, es widmet sich auch den Kleinsten unter den Trickfilmfans. Jedes Jahr werden die allerbesten animierten Kurzfilme ausgewählt, von einer Fachjury und vom Publikum. Das Festival schickt diese Filme auf Tournée durch die Schweiz: Sie reisen von Kino zu Kino und verbreiten mit visuellen Feuerwerken überall den Animationsvirus. Achtung: Ansteckungsgefahr!
ab 8 Jahren

*Beginn: 14h
301016

LA SÉLECTION: DIE KURZFILMROLLE

BERNER FILMPREISFESTIVAL; Beginn: 14h Beschrieb anzeigen
DIE SÉLECTION DER KURZFILME

Vom 20.-30.10.2016 findet im ganzen Kanton das Berner Filmpreisfestival statt.

Das Amt für Kultur des Kantons Bern verleiht jährlich den mit 60'000 Franken dotierten Berner Filmpreis. Eine Sélection aus den besten eingereichten Filmen wird jeweils am Berner Filmpreis Festival gezeigt. Dieses findet zwischen dem 20. und 30. Oktober 2016 in Kinos im ganzen Kanton Bern statt.

Welcher Film macht dieses Jahr das Rennen um den Berner Filmpreis? Wer wird ausgezeichnet? Reden Sie mit und vergeben Sie den Publikumspreis.

Kurz vor der Bekanntgabe des Filmpreises zeigen wir die Rolle mit den Kurzfilmen der Sélection (Beginn: 14h)

Von "Wilden Oasen" und dem inneren Ross (Karin Bachmann), von einem Pizzabäcker, der sich in Exstase knetet ("Ivan's Need", V. L. Montano, M. Leuenberger, L. Suter) wird erzählt, es geht auch um die Kunst des Fotogafierens ("Wie" von Natalí Peshou) und um einen Soldaten, der eine Stadt im Nebel beschützen muss ("The Valley Below", J. Hofmann), aber auch um ein Experiment ("Astronauten") mit drei Astronauten von Sarah Hugentobler. All dies gibt es zu entdecken in dieser vielseitigen Kurzfilmrolle der Sélection des Berner Filmpreisfestivals 2016.

*Beginn: 14h
301016

VERKÜNDIGUNG GEWINNERINNEN DES BERNER FILMPREISFES

*Beginn 16.30h Beschrieb anzeigen
Nun wird der Schleier gelüftet um die GewinnerInnen des Berner Filmpreises - gleichzeitig wird der Publikumspreis 2016 verliehen, den die BesucherInnen während des Festivals auserkoren haben.

Mit der Bekanntgabe des Filmpreises und des Publikumspreises geht das Berner Filmpreisfestival 2016 zu Ende - feiern Sie mit uns die SiegerInnen der diesjährigen Sélection!

*Beginn 16h, anschliessend Apéro
301016

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 845

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
061116

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 846

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
071116

GLEICH UND ANDERS

Jürg Neuenschwander; CH 2016, 72', Dialekt Beschrieb anzeigen
Trailer

Im Film GLEICH UND ANDERS - Wenn die Psyche uns fordert, geben Menschen mit psychischen Krankheiten einen direkten Einblick in die Herausforderungen, die sich ihnen rund um das Thema Arbeit stellen: Sie äussern sich sehr persönlich und authentisch zu ihren Abstürzen und Erfolgen, zu ihren oft gravierenden Geldsorgen, zu ihren unterschiedlichen Erfahrungen mit Arbeitgebern, Ärzten und Sozialinstitutionen.

Wir begegnen Menschen, die aus ihren Erfahrungen lernen, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und wieder positiv in die Zukunft schauen. Bei aller Zuversicht erleben wir aber auch, dass vieles nicht mehr so ist wie vor dem Zusammenbruch, ein beruflicher und sozialer Abstieg akzeptiert werden muss. Dank der immer wieder einfliessenden Sicht von Angehörigen und Arbeitgebenden entstehen differenzierte, lebensnahe Bilder aus dem Leben von psychisch kranken Menschen.

In Anwesenheit des Regisserus und Produzenten Jürg Neuenschwander.
131116

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 847

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
141116

L'INCONNU DE SHANDIG0R

Jean-Louis Roy; CH 1967, F/d, 67' Beschrieb anzeigen
Herbert von Krantz ist der Name eines gewieften Wissenschaftlers, der in seinem Labor einen so genannten Annulator entwickelt hat, ein Gerät, das es ihm erlaubt, Atomwaffen zu entschärfen. Und was der Name des Tüftlers verspricht, das hält der Film, der als eine äusserst eigenwillige Parodie auf Spionnagefilme betrachtet werden kann. Denn selbstverständlich weckt die Erfindung die Begehrlichkeiten so mancher Macht, der USA und Russlands sowieso, aber auch anderer Potentaten. Und schnell ist dann halt mal eine Entführung mit einer Erpressung verbunden…
Jean-Louis Roy, seinerseits wie Claude Goretta Teil der innovativen Filmer-
clique Groupe 5, schuf mit "L’inconnu de Shandigor" eine vergnügliche, zuweilen überbordende Antwort auf Filme seiner Zeit, in denen sich Spione, Erfinder und machthungrige Gesellen die Klinke geben.
Mit ihrer unkonventionellen Ver-
marktungsidee und dem Mut zu einem neuen Kino setzten die Filmer um Goretta, Roy und Alain Tanner neue Massstäbe und traten für kurze Zeit zumindest durchaus eine nouvelle vague des Westschweizer Kinos los. Daran ändert auch und gerade nichts, dass die Schwarzweiss-Ästhetik und die fast barocke Staffage so manche Erinnerung an bekanntes Kino wachrufen.
161116

ERLEBTE SCHWEIZ: WOHNEN IN DER SCHWEIZ

TRAUTES HEIM UND MIETERSTREIK Beschrieb anzeigen
Wer wohnt wo und wie in der Stadt? Die Frage liefert reichlich Diskussionsstoff – heute genauso wie vor Jahrzehnten schon. «Wohnen in der Stadt» erkundet mit audiovisuellen Dokumenten die Geschichte des städtischen Wohnens in der Schweiz.

In einem moderierten Gespräch kommentieren Wohngenossenschafterinnen, Städteplaner und Historikerinnen die einmaligen Zeitdokumente aus Schweizer Archiven. Die bewegten Bilder werfen Schlaglichter auf die Geschichte des urbanen Wohnens in der Schweiz – von der Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnbaus über wohnpolitische Konflikte bis zu städtebaulichen Visionen der vergangenen hundert Jahre.

Mit: Daniel Blumer, Kompetenzzentrum gemeinnütziger Wohnungsbau Bern-Solothurn, und Dr. Sabin Bieri, Centre for Development and Environment, Universität Bern

Präsentiert von: Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn
Details zum Programm Erlebte Schweiz
241116

CONFIDENCES TROP INTIMES

Patrice Lecomte; Frankreich 2004, F/d, 104' Beschrieb anzeigen
Trailer

Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Ihre Not berührt und verwirrt ihn, und er wagt es nicht, ihr zu sagen, dass er kein Psychotherapeut ist. Im Laufe der weiteren Besuche stellt sich ein merkwürdiges Ritual ein. Die junge Frau wühlt William auf und fasziniert ihn: Wer ist diese Anna? Ist sie lediglich das Opfer eines Spiels?

Einführung: Daniela Tschacher, Sigmund-Freud-Zentrum Bern


251116

OVO-WERBUNG - EINE REISE DURCH DIE ZEIT

Wer kennt Ovomaltine nicht? Oder besser: Wer kennt die Ovo-Werbespots nicht? Teil des kulinarischen Erbes der Schweiz, hat die Marke Wander AG seit 1904 die Esskultur sowie die Werbebranche auf den Kopf gestellt. Die ersten Werbefilme wurden in den 1920er Jahren gedreht. Historiker Timothée Olivier nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise und führt mit einem Potpourri an filmischen Häppchen durch die Werbegeschichte der Ovomaltine.

Das Apéro wird von der Firma Wander AG offeriert. Mit Ovo geht’s nicht besser, aber länger!
081216

LE CHAT DU RABBIN

Joan Sfar; Frankreich 2011, F/d, 100' Beschrieb anzeigen
*Einladung zur besonderen Jubiläumsfeier von 10 Jahre CinemAnalyse

Trailer

Algerien in den 1920erJahren. Eine Katze, die sprechen kann, möchte ihre Bar-Mizwa feiern. Sie wird es nicht müde, den Rabbiner und die Grundsätze des Glaubens zu hinterfragen. Da taucht zudem ein russischer Künstler in einer Kiste mit religiösen Schriften auf. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem sagenhaften Jerusalem mitten in Schwarzafrika.

Einführung: Alexander Wildbolz, Sigmund-Freud-Zentrum Bern




191216

LE FOU

Claude Goretta; CH 1970, F/d, 87' Beschrieb anzeigen
Als Dokumentalist oder Psychograph der kleinen Leute wurde Claude Goretta anlässlich einer Retrospektive im Stadtkino Basel gefeiert. Und ja, Claude Goretta interessierte sich für das Kleine und tendierte zum Grossen. Lange Jahre arbeitete er als Regisseur fürs Fernsehen und produzierte eine Reihe äusserst ein-
fühlsamer und ruhiger Dokumentationen. Der Blick hinter die Kulissen einer Gesellschaft, die zunehmend die Einzelschicksale aus dem Blick verliert, interessierte ihn, die Aufmerksamkeit für das einzelne Leben war ihm wichtig. Obwohl Cinéphiler im besten Sinne seit den 50er Jahren, wo er am British Film Institute in London arbeitete, entwarf er erst ab den 70er Jahren auch für die Kinoleinwand. Sein erster abendfüllender Spielfilm "Le fou" (1970) war denn eine Fortschreibung seiner Themen im Kinoformat: Der gewissenhafte Lagerist Georges Plond erkrankt und sieht seiner frühen Pensionierung entgegen, vermehrt will er sich um seine ebenfalls kranke Frau kümmern. Doch der so genannte Ruhestand erlaubt ihm vor allem auch einen veränderten Blick auf die Gesellschaft. Gewissermassen aus der Untätigkeit und Enttäuschung heraus wird er zum Einbrecher, der Ausstieg aus dem eingeübten Arbeitsalltag wird zu einem unaufhaltsamen Abstieg, der ihn zerstören wird. (Ciné-Portraits, Swiss Films). Dass es "Le fou" nicht in die Kinos schaffte, mag erstaunen, wurde der Film doch von Swiss Films zum besten Film für das Jahr 1970 gewählt. Umgekehrt spiegelt sich darin auch eine gewisse Ironie, die eine Geschichte erzählt. Mit ihrer Produktionsgemeinschaft Le Groupe 5 versuchten Anfang der 70er Jahre fünf Filmschaffende um Claude Goretta, Jean-Louis Roy und Alain Tanner den Spagat zwischen Fernsehen und Kino - mit Verträgen sollte gesichert werden, dass die in Eigenproduktion realisierten Filme nach der Kinoauswertung im Fernsehen einen Abnehmer fänden. Dies gelang nur bedingt, doch schafften es die fünf jungen Romands zumindest, die Schweizer Filmlandschaft gehörig auf den Kopf zu stellen und zu eigenen Bildsprachen zu finden.