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BAR JEWEILS AB 19h, FILME AB 20h


310716

MIM RADL (LICHTSPIEL-SONNTAG NR.832)

Kurzfilmprogramm Beschrieb anzeigen
Gümmeler blochen, Velofahrer pedalieren und Steher stehen. Vor allem aber gibt es um den Drahtesel ganz viele Geschichten zu erzählen.

Wir widmen uns ein kurzweiliges Archivprogramm lang dem sonntäglichen Familienausflug auf dem Velo, den Plünderungen französischer Brasserien durch Fahrer der Tour de France, dem Erfindergeist auf dem Radsattel und anderen Pumpen und Platten.
Es verspricht ein rasanter Abend zu werden – und Stützräder sind für Anfänger.
Unterstützt jedoch werden unsere Steher, die wir mit Karacho in die Steilwandkurven der mittlerweile hundertjährigen Rennbahn in Zürich-Oerlikon schicken. Und zwar werden sie von ihren Schrittmachern auf schweren Motorrädern unterstützt, stolzen Gesellen in Lederjacken und mit unbewegten Gesichtern. Wer die Möglichkeit hat, sich das Geknatter in der wunderbaren Rennbahn selbst anzuhören, die oder der tue das – wir haben umgekehrt das Vergnügen, an diesem Veloabend als Dessert den Kurzdokumentarfilm "Steher“ (Adrian Winkler, CH 2012, 9') bei uns vorzuführen, und zwar in Anwesenheit des Regisseurs Adrian Winkler.
030816

LES TRIPLETTES DE BELLEVILLE

Sylvain Chomet; FR/BE/CA 2003, 75' Beschrieb anzeigen
Trailer
Vor den Toren von Paris findet der schweigsame Waisenjunge Champion bei seiner Grossmutter ein Zuhause. Zunächst ist er für nichts zu begeistern. Doch als eines Tages ein Dreirad im Flur steht, ist es um den Jungen geschehen. Champion wird zum leidenschaftlichen Radsport-Fan und bestreitet fortan jedes Rennen mit Oma und Hund Bruno im Schlepptau. Doch die beiden können nicht verhindern, dass er während einer Etappe der "Tour de France" entführt wird. Auf den Spuren ihres verschleppten Schützlings überqueren sie den Ozean und treffen in einer Riesenstadt auf drei verschrobene alte Damen, die als legendäre Revue-Girls "Triplettes" schon bessere Tage gesehen haben. Gemeinsam schmieden sie einen Plan zur Befreiung von Champion, der mittlerweile bei dekadenten Wettspielen um sein Leben strampeln muss.

Den Auftakt von "Les Triplettes de Belleville" macht eine karikierte Revuenummer im Stil der Dreissigerjahre, in der die jugendlichen Triplettes beschwingt den Ton angeben. Es folgt originelles, überraschendes Erzählkino, wie man es kaum je gesehen hat. In der hintergründigen Groteske wimmelt es von Skurrilitäten, die sich zu einem überzeugenden, witzigen Ganzen verbinden. (Riffraff)
070816

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 833

Filmische Leckerbissen Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
080816

WADJDA

Haifaa Al-Mansour; Saudiarab./D 2012, OV/d, 98' Beschrieb anzeigen
Trailer
Abdullah fährt Rad. Und mit seinem Rad neckt Abdullah Wadjda. Denn Wadjda hat kein Rad. Wadjda ist zehn. Also geht Wadjda zur Schule. Auf Wadjas Schulweg liegt ein Spielzeuggeschäft, in dem ein schönes grünes Fahrrad steht, das ihr gefällt. Also braucht Wadjda Geld. Und da gibt es einen Rezitationswettbewerb für Koranverse. Und da ist ein Preis ausgesetzt. Also büffelt Wadjda Koranverse…

Mit „Wadjda“ – gleichzeitig ihr Spielfilmdebüt – brachte die Regisseurin Haifaa Al Mansour 2012 den ersten ganz in Saudi-Arabien gedrehten Film ins Kino.

Gewiss, Wadja begehrt auf mitten in einer Kultur, die dem Mädchen seinen Platz schon längst zugewiesen hat und sich um dessen Träume keinen Deut schert; Wadjda sorgt verschmitzt, eigensinnig und zuweilen empört für Unruhe. Ja, der Film ist eine Innenansicht einer Gesellschaft, die diesen kritischen Blick sich eigentlich nicht wünscht – die Regisseurin musste die Aussenaufnahmen auch per Walkie Talkie anleiten. "Wadjda" ist aber auch schlicht ein poetischer, aufwühlender und sehr liebevoller Film über ein Mädchen mit dem Namen Wadjda, das nun endlich ein Rad will.
140816

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 834

Filmische Leckerbissen Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
170816

GOYA -ODER DER ARGE WEG DER ERKENNTNIS

Konrad Wolf; DDR 1971, D, 139' Beschrieb anzeigen
Trailer
1971 machte sich Konrad Wolf in überzeugender Weise an das Wagnis, Lion Feuchtwangers eindrücklichen historischen Roman "Goya - oder der arge Weg der Erkenntnis" für die Leinwand umzusetzen: "Francisco José de Goya y Lucientes, Hofmaler der katholischen Majestäten Karl IV. und Maria Luisas von Spanien, ist ein wohlhabender und angesehener Mann und gilt zu Recht als bedeutender Künstler. Seine Werke zieren die Schlösser und Galerien der reichsten Familien Spaniens. Aber Goya ist ein Mann des Volkes, und der Widerspruch zwischen Königstreue und Volksverbundenheit beunruhigt ihn zunehmend. Goya sieht das Intrigantentum, die Skrupellosigkeit der Minister am spanischen Hof, die wirtschaftlich und sozial katastrophale Lage Spaniens. Zugleich spürt er, dass das Echo der Französischen Revolution kaum einen Widerhall in seinem Land findet. Augustin Esteve, sein engster Freund, bringt ihn mit spanischen Patrioten zusammen. Unter ihnen ist auch die Sängerin Maria Rosario, die sich als erste vor dem Tribunal der Inquisition nicht schuldig bekennt. "
"…berauschende Farben und einer der opulentesten DEFA-Filme überhaupt, in 65mm gedreht, präsentiert der Film eine Fülle an Ideen und Material über den spanischen Maler; derart intensiv, exzentrisch und vital ist dies keinem Goya-Biopic danach mehr gelungen". (Moviepilot)
180816

THE LADY FROM SHANGHAJ

Orson Welles; USA 1946, E/df, 87' Beschrieb anzeigen
Trailer

Der Abenteurer Michael O’Hara lässt sich von der eiskalten Schönheit Elsa Banister umgarnen und folgt ihr als Matrose auf die Yacht ihres reichen Mannes. Aus dieser Konstellation heraus entwickelt Orson Welles mit den Mitteln der Glamour-Ästhetik Hollywoods die Geschichte vom perfekten Verbrechen, das die liebende Frau als geldgieriges Monstrum erscheinen lässt.

Der Film ist in seiner ironischen L’art pour l’art-Demontage gängiger Werte unverändert ein Kinogenuss.
Einführung durch Thomas Binotto
210816

LICHTSPIEL-SONNTAG NR. 835

Filmische Leckerbissen Beschrieb anzeigen
Die Zutaten für ein gutes Essen sind wichtig. Letztlich aber ist, was auf den Tisch kommt, mehr als ein gutes Essen, nämlich ein Leckerbissen, gerade weil wir nicht wissen, wie die Köchin oder der Koch das angestellt hat.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Archivprogrammen jeden Sonntag neu überraschen. Wir servieren Ihnen ein abwechslungsreiches filmisches Menü aus Wochenschauen, alten Werbungen, Dokumentar- und Trickfilmen sowie Musikclips stets zu einem neuen Thema.
240816

CYCLO

Tran Anh Hung; Vietnam 1994, OV/df, 128' Beschrieb anzeigen
Nach dem Unfalltod seines Vaters übernimmt ein junger Mann dessen Arbeit als Fahrradrikscha-Lenker in Ho-Tschi-minh-Stadt – auch Saigon. Nachdem ihm aber sein Fahrrad geklaut wird, geht er einen albtraumhaften Weg, der ihn ins Netz der Mafia treibt. Bei Madame, die hinter den Kulissen die Fäden zieht, steht der Junge bald arg in der Schuld. Und als sie ihn einem anderen Mafiosi, dem so genannten Poeten überantwortet, weiss der bis anhin noch rechtschaffene Rikschafahrer noch nicht einmal um das Verhältnis, in dem seine ältere Schwester zu diesem Mann steht.

Doch während die menschlichen Beziehungen noch ansatzweise entklüngelt werden könnten, während im Geflecht von Abhängigkeiten zumindest manchmal die Idee aufkommt, jemand übersähe das Ganze, so gilt dies nicht für die Stadt selbst, die als unausweichliches Labyrinth ihre Rolle spielt.

Tran Anh Hungs Film, für den ihm die Jury in Venedig den Goldenen Löwen zuerkannte, scheut nicht den glas-
klaren Blick in die Armut und nicht die delirierenden Bilder einer chaotischen Megacity. Waren die "Ladri di biciclette eine erzählbare Geschichte, so ist "Cyclo" ein Bildersturm.
280816

WOMEN IN JAZZ - 1935-52

Kurzfilme und Musikclips Beschrieb anzeigen
Der Filmesammler Theo Zwicky aus Zürich präsentiert Kurzfilme mit Frauen als Instrumentalistinnen, Sängerinnen, Tänzerinnen und in Vokal-Ensembles.
Wir freuen uns auf erstmalige und erneute Begegnungen mit Bekannten, Unbekannten und Verkannten, so mit Helen Humes und Ida James, Connie Haines und Taylor Maids, Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald, so mit Sister Rosetta Tharpe, den 4 King Sisters, den Dinning Sisters und den Andrews Sisters, so mit den sensationellen Piano-Trios von Martha Davis und Hazel Scott, so mit den Frauenorchestern von Ina Ray Hutton und der Sängerin und Tänzerin Rita Rio. Weitere Tanzeinlagen vervollständigen das Bild. Und virtuose Begleitorchester tun, was sie am besten können, sie begleiten.

Wir laden Sie ein, mit uns Stimmen zu hören, die sich mal los machen und die mal schwesterlich zusammenfinden. Wir laden Sie ein zu einem Abend Frauenpower.
120916

DAS KALTE HERZ

Karl Ulrich Schnabel; CH 1931-2016, Stumm/d, 83' Beschrieb anzeigen
Vorpremiere des bislang verschollenen Films mit Franz Schnyder in der Hauptrolle, in Anwesenheit des Produzenten Raff Fluri.

1931-33 drehte der junge Pianist Karl Ulrich Schnabel mit bescheidenen Mitteln, aber umso mehr Unterstützung von Freunden und Bekannten, in Berlin einen Märchenfilm. Erzählt wird “Das Kalte Herz” nach Wilhelm Hauff. Am Projekt beteiligt waren junge Musiker, Theaterschaffende und Schauspieler, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und später zu nahmhaften Persönlichkeiten wurden. So ist in der Hauptrolle einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films zu sehen: Franz Schnyder. Es ist der einzige Film, in dem er als Schauspieler mitwirkte.
Aufgrund der politischen Ereignisse 1933 in Berlin konnte der Film nicht mehr fertig gestellt werden und blieb versteckt, bis im Jahr 2009 ein Berner Cinéast auf das Projekt aufmerksam wurde. 2016 – rund 83 Jahre später – wurde das Werk endlich vollendet, restauriert und mit einer faszinierenden Musiktonspur versehen.

Lesen Sie hier mehr zur Entstehungsgeschichte des Films:
Das kalte Herz
150916

ZERO THEOREM

Terri Gilliam; GB,/Rum/FUSA 2014, E/d, 107' Beschrieb anzeigen
Trailer

Dreissig Jahre nach "Brazil" liefert der geniale Visionär Terry Gilliams sozusagen eine aktualisierte Fort-
setzung seiner legendären Dystopie. In "The Zero Theorem" forscht ein exzentrisches Computergenie nach dem Sinn des Lebens.
"Der Film lotet die Möglichkeiten des Glücks in einer Welt aus, in der die Menschen für ihren Betrieb leben und Freizeit nur Fussnote eines sinnlosen Arbeitslebens geworden ist." (Der Spiegel)
Einführung: Liliane Schaffner,
Psychoanalyse am Werk
180916

ALLES BLUMEN!

Das Geranium und seine Artgenossen im Film Beschrieb anzeigen
Das Geranium und seine Artgenossen treten als stierkämpfende, singende, morgenturnende und friedensstiftende Filmstars, manchmal auch als Statisten auf in einer bunten Filmrolle aus dem Archiv des Lichtspiels.

Eine Rahmenveranstaltung zur Ausstellung
Geranium City in Zusammenarbeit mit dem alpinen museum
220916

DAS KALTE HERZ

Karl Ulrich Schnabel; CH 1931-2016, Stumm/d, 83' Beschrieb anzeigen
Vorführung des bislang verschollenen Films mit Franz Schnyder in der Hauptrolle, in Anwesenheit des Produzenten Raff Fluri und der Tochter des Regisseurs, Ann Mottier-Schnabel.

1931-33 drehte der junge Pianist Karl Ulrich Schnabel mit bescheidenen Mitteln, aber umso mehr Unterstützung von Freunden und Bekannten, in Berlin einen Märchenfilm. Erzählt wird “Das Kalte Herz” nach Wilhelm Hauff. Am Projekt beteiligt waren junge Musiker, Theaterschaffende und Schauspieler, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und später zu nahmhaften Persönlichkeiten wurden. So ist in der Hauptrolle einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films zu sehen: Franz Schnyder. Es ist der einzige Film, in dem er als Schauspieler mitwirkte.
Aufgrund der politischen Ereignisse 1933 in Berlin konnte der Film nicht mehr fertig gestellt werden und blieb versteckt, bis im Jahr 2009 ein Berner Cinéast auf das Projekt aufmerksam wurde. 2016 – rund 83 Jahre später – wurde das Werk endlich vollendet, restauriert und mit einer faszinierenden Musiktonspur versehen.

Lesen Sie hier mehr zur Entstehungsgeschichte des Films:
Das kalte Herz
061016

JUMBO WILD

Nick Waggoner; Kan 2015, E, 52' Beschrieb anzeigen
Unterlegt von pathetischer Musik lässt Regisseur Nick Waggoner seine Protagonisten zum Schluss seines Dokumentarfilms «Jumbo Wild» jene Fragen stellen, die
insbesondere viele EurpäerInnen beschäftigen: Wollen wir noch den letzten Flecken der Erde besitzen, mit Strassen durchziehen und mit Skiresorts zubauen?

Während den 60 Minuten seines Films zeigt Nick Waggoner mit eindrücklichen Bildern, wie der Architekt Oberto Oberti und Investoren seit rund 25 Jahren das Skigebiet «Jumbo Glacier Resort» durchzwängen wollen. Es wäre das Ende des wilden Jumbo Valleys in der ebirgskette der Purcell Mountains im Südosten der kanadischen Provinz British Columbia. Ein Tal, das den Ktunaxa-Indianern als heilig gilt und das ein wichtiger Korridor für Grizzlybären ist. Der Film zeigt den Widerstand der lokalen Bevölkerung, der seit 400 Generationen ansässigen Ureinwohner, von Jägern, Forschern und Wanderern. Der Regisseur bringt immer auch wieder persönliche Elemente ein, zeigt phantastische Aufnahmen von Skitouren oder wie Forscher das Leben der gefährdeten Grizzlies im Jumbo Valley untersuchen. Der Film ist ein Plädoyer, es den Europäern nicht gleichzutun und Kanadas Berge nicht wie die Alpen bis in den letzten Winkel zu zähmen und zu verbauen.

In Zusammenarbeit mit Mountain Wilderness, mit anschliessender Diskussion.
271016

SILBERWALD

Christine Repond; CH 2011, D, 85 Beschrieb anzeigen
Trailer

In einem friedlichen Dorf im Emmental leben der fünfzehnjährige Sascha und seine gleichaltrigen Freunde Patrick und Moni. Während seine Freunde eine Lehre absolvieren, bleibt Sascha oft allein, auf sich bezogen, in einer Welt, die ihn offenbar nicht will. Verunsichert und frustriert schliesst er sich einer Gruppe rechtsextremistischer Jugendlicher an, und aus einem zu Beginn harmlosen Spiel wird bald tödlicher Ernst.
Einführung: Maria Luisa Politta Loderer, Psychoanalytisches Seminar, Bern


161116

ERLEBTE SCHWEIZ: WOHNEN IN DER SCHWEIZ

TRAUTES HEIM UND MIETERSTREIK Beschrieb anzeigen
Wer wohnt wo und wie in der Stadt? Die Frage liefert reichlich Diskussionsstoff – heute genauso wie vor Jahrzehnten schon. «Wohnen in der Stadt» erkundet mit audiovisuellen Dokumenten die Geschichte des städtischen Wohnens in der Schweiz.

In einem moderierten Gespräch kommentieren Wohngenossenschafterinnen, Städteplaner und Historikerinnen die einmaligen Zeitdokumente aus Schweizer Archiven. Die bewegten Bilder werfen Schlaglichter auf die Geschichte des urbanen Wohnens in der Schweiz – von der Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnbaus über wohnpolitische Konflikte bis zu städtebaulichen Visionen der vergangenen hundert Jahre.

Mit: Daniel Blumer, Kompetenzzentrum gemeinnütziger Wohnungsbau Bern-Solothurn, und Dr. Sabin Bieri, Centre for Development and Environment, Universität Bern

Präsentiert von: Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn
Details zum Programm Erlebte Schweiz
241116

CONFIDENCES TROP INTIMES

Patrice Lecomte; Frankreich 2004, F/d, 104' Beschrieb anzeigen
Trailer

Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Ihre Not berührt und verwirrt ihn, und er wagt es nicht, ihr zu sagen, dass er kein Psychotherapeut ist. Im Laufe der weiteren Besuche stellt sich ein merkwürdiges Ritual ein. Die junge Frau wühlt William auf und fasziniert ihn: Wer ist diese Anna? Ist sie lediglich das Opfer eines Spiels?

Einführung: Daniela Tschacher, Sigmund-Freud-Zentrum Bern


081216

LE CHAT DU RABBIN

Joan Sfar; Frankreich 2011, F/d, 100' Beschrieb anzeigen
*Einladung zur besonderen Jubiläumsfeier von 10 Jahre CinemAnalyse

Trailer

Algerien in den 1920erJahren. Eine Katze, die sprechen kann, möchte ihre Bar-Mizwa feiern. Sie wird es nicht müde, den Rabbiner und die Grundsätze des Glaubens zu hinterfragen. Da taucht zudem ein russischer Künstler in einer Kiste mit religiösen Schriften auf. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem sagenhaften Jerusalem mitten in Schwarzafrika.

Einführung: Alexander Wildbolz, Sigmund-Freud-Zentrum Bern