Für alle, die noch nie da waren, für alle, die noch einmal möchten oder für diejenigen, die einfach so Lust haben, vorbeizuschauen: vor dem bevorstehenden Umzug Mitte März öffnet das Lichtspiel an zwei Wochenenden seine Türen für alle FilmfreundInnen, Vereinsmitglieder, Technik-Interessierten, Filmschaffenden, SammlerInnen und NostalgikerInnen.
Noch einmal besteht die Möglichkeit, die spezielle, dem Lichtspiel eigene Duftmischung aus Kakaobohnen und Projektorenöl einzuatmen, das Dachgebälk der Vorhalle zu bewundern, eine Fahrt im Warenlift zu wagen und mit dem Lichtspielteam über die Vergangenheit und die Zukunft des Lichtspiels zu plaudern.
Natürlich wird auch auf der Leinwand immer wieder Altbewährtes und Neuentdecktes aus dem Lichtspielarchiv zu sehen sein.
Am Samstag 25.2. umd 20h zeigen wir zudem als Abschluss des Zyklus “Mord und Totschlag” den Stummfilmklassiker “Schloss Vogelöd” von Friedrich Wilhelm Murnau, musikalisch wird die Vorführung begleitet von Christian Henking.

* 11. und 12.2.2012, 10h-22h /
25. und 26.2.2012, 10h-22h

Nun ist es offiziell: das Lichtspiel zieht ab 1.3.2012 in die Räume der Schauspielschule an der Sandrainstrasse 3 (direkt neben der Dampfzentrale). Weitere Infos sind in unserer Medienmitteilung enthalten.

Artikel im Bund vom 27.10.2011

Artikel in der Berner Zeitung vom 27.10.2011

Beitrag im Regionaljournal Bern vom 27.10.2011

 

Auf der Leinwand fanden vermutlich mehr Morde als Geburten statt. Das Lichtspiel zeigt vom Dezember 2011 bis Februar 2012 in einer Filmreihe zum Thema Mord und Totschlag u. a. Klassiker wie Robert Wienes «Kabinett des Dr. Caligari» (1920), Sidney Lumets Thriller «Mord im Orient Express» von 1974, Danny Boyle’s «Shallow Grave» (1994) oder «Volver» von Pedro Almodóvar (2006). Im Mittelpunkt dieser Filme stehen unfreiwillige Täter, tödliche Rachegefühle und unliebsame Leichen, welche es möglichst diskret zu entsorgen gilt.

Die Reihe wurde als Begleitprogramm zur Ausstellung “Mord und Totschlag. Eine Ausstellung über das Leben”, welche vom 6.10.2011-1.7.2012 im Historischen Museum Bern zu sehen ist zusammengestellt. Details zur Ausstellung siehe www.bmh.ch

Ein unverhofftes und grossartiges Weihnachtsgeschenk:

Der Verein Lichtspiel erhält den mit 100’000 Franken dotierten Kulturpreis 2011 der Burgergemeinde Bern als “Anerkennung des leidenschaftlichen Engagements, mit welchem es einem kleinen Kreis von Kino-Enthusiasten gelungen ist, ein lebendiges und spannendes kleines Museum, eine Kinemathek, zu schaffen”.

Wir freuen uns riesig und danken der Burgergemeinde Bern und allen MitarbeiterInnen, Mitgliedern, BesucherInnen, Institutionen und KinoliebhaberInnen, die uns in den vergangenen zehn Jahren unterstützt haben!


Die Medienmitteilung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.